XM aren’t bad at all, XM are mediocre. Passionately potentiated blandness, presented without a trace of irony. Insecurities in taste are carefully concealed by the group’s programmatic eclecticism. The lushly sown bloomers always wither just in time before turning into clichés. Except when they don’t. Then again, the frequently hyperexpressive expressivity is balanced out by the obvious technical limitations of the trio. XM is much more than not a garment size. XM is an acoustic vertigo, a joke without a punchline. Slippery-sugary melodies and haplessly hacked math-rock block each other from growing into someting meaningful, really. Things come together that don’t belong together. Some say: „XM don’t play with each other. They play against each other.“ Others say: „Kind of alright, but too loud.“ We say: „M square.“

XM is nicht wirklich schlecht, XM ist mittelmäßig. Leidenschaftlich potenziertes Mittelmaß allerdings, und das ganz ohne Ironie. Geschmackliche Unsicherheiten kaschiert die Kapelle mit ihrem programmatischen Eklektizismus gekonnt. Die vielfach gesäten Stilblüten verwelken immer gerade rechtzeitig vor dem Klischee, manchmal aber auch zu spät. Den bisweilen überexpressiven Ausdruckswillen balanciert die technische Limitierung des Trios. XM ist weit mehr als (k)eine Konfektionsgröße. XM ist der akustische Vertigo-Effekt, in dem sich Handbremse und Vollgas die Hand zum Tanze verweigern. Eine Pointe ohne Witz gewissermaßen. Glitschig-zuckrige Melodien und hackender Math-Rock hindern sich gegenseitig an der Entfaltung. Hier findet zusammen, was nicht zusammen gehört. XM spielt nicht miteinander, sondern gegeneinander, sagen einige. Mittelmäßig, aber etwas zu laut, sagen andere. M zum Quadrat sagen wir.

9-track split E.P. with Twin Twin now available on vinyl.

Further Infos:
soundcloud.com/extramediumberlin

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